Donnerstag, 31. Juli 2014


o Gott, er weiss nichts weiteres, er weiss nicht, wer die Welt so eingerichtet hat, so dunkel, so nach nassen Socken riechend, wer kam nur auf diese Idee, wer hat das so ins Leben gerufen, mit allen diesen Schnallen, Gürteln, diesen Hemden mit Abzeichen, diesen Hüten mit Lilien, die im übrigen sehr nützlich sind und gut gegen den Regen schützen, Corner clothesline, da er nicht antwortete, ergrimmten die Dämonen und errichteten in der Halle ein gewaltiges Feuer, in das sie den Ritter an Händen und Füßen gefesselt hineinwarfen und mit eisernen Haken in den Flammen herumstießen, an dem blauen Himmelszelt,

Mittwoch, 23. Juli 2014


so üppige, so noch immer ganz feste Formen wird er nie mehr finden, er wird also immer an mich denken und Worte zusammensuchen müssen, die er hätte sagen sollen, wenn es ihn nicht so gewürgt hätte in der Kehle, man sieht es ja, es verschlägt ihm die Luft, Jch bin der Erst vnd der Letzt, bisch am Dunnschtig dah,

Little By Little, bisch am Frihtig dah, ein Uhr gschlage, James Ensor, 1853 Bern - Genf 1918, Ferdinand Hodler, Bildnis Hélène Weiglé, bisch am Samschtig dah, ich kann nicht bergen, er verspürte große Schmerzen, vergaß jedoch nicht die Waffen des geistigen Rittertums und rief den Namen Jesu, danach verschwand das Feuer blitzartig, so dass nicht ein einziger Funke zurückblieb, vroum, Max Klinger, Bildnis einer Römerin auf flachem Dach in Rom,

Freitag, 11. Juli 2014

Donnerstag, 10. Juli 2014

Apollodorus songeoit qu'il se voyoit escorcher par les Scythes, et puis bouillir dedans une marmitte, et que son coeur murmuroit en disant, je te suis cause de tous ces maux, promesso dal Salvatore, die Wonnen hochfliegender Gedanken waren ihm vertraut und die menschlichen Leiden nicht fremd, er weinte manchmal bitterlich in der Tiefe seines Herzens über die Nöte der Menschheit, und litt, ohne daß jemand es erfuhr, namenlose Qualen, sehnte sich irgendwohin in die Ferne hinaus, dorthin, wohin ihn Stolz immer wieder locken wollte, qui gemit in exilio, wir müssen daher einen weiten Umweg machen, kommen nochmals vom richtigen Weg ab, am Ende aber gelingt es,

wir parkieren sicher auf dem kleinen Parkplatz vor dem kleinen Hotel, eine bescheidene Unterkunft, ganz haitianisch, aber sehr bequem und gut, wie sich herausstellt, das Zimmer ist über den kleinen Vorgarten erreichbar, this is unbearable, danach verließen die Dämonen die Halle und zogen den Ritter hinter sich her, nach einer längeren Tour erreichten sie eine Ebene, die mit Menschen beiderlei Geschlechts gefüllt war, die nackt auf dem Bauch auf dem Boden lagen und an Händen und Füßen mit Nägeln arretiert waren, das monotone Lied des Südens der Klimaanlage, some individuals have a fetishistic preference for breasts that are very large but without surgical enhancement, labelled natural by the sex industry,

£23.00, bisch am Sunntig dah, wie angst mir von den Schergen, bisch dah, weißt du wieviel Wolken gehen, noch immer die Bilder aus dem Apartheid-Museum, viel Gewalt, wahnwitzige Weisse reiten mit Fahnen durch eine schwarze Menge, sie werden gepackt, vom Pferd geworfen, man entreisst ihnen die Fahne, sie erobern sie wieder, unterstützt von Kameraden, steigen wieder in den Sattel, reiten weg, im Galopp, zim boum boum, privatus Dei Filio, denn nicht dass Fertiges neben Unfertigem steht, ist hier zuzugeben,