Mittwoch, 30. Mai 2012
comme l'amour rend zinconstant, sind uns denn immer die Hintergründe eines
grossen Werkes bekannt, könnten sie nicht allen verborgen sein, auch dem Autor,
könnte nicht der wahre Hintergrund eine entlaufene Katze sein, Schwarze Wonne heisst
im übrigen ein Bier, wir sind sehr enttäuscht, als wir das erfahren, tu me
trompes, der Rhythmus, die regelmässige Wiederkehr des
Gleichen, ist ein Urphänomen, er beherrscht alles Leben, er ist selbst
der Ursprung des Lebens, and I'm with you,
Samstag, 26. Mai 2012
let anyone accept this
who can, Marsilio Ficino, man findet ihn in der anorganischen Natur, im
Kreislauf der Gestirne, auf dem der Wechsel der irdischen Jahres- und
Tageszeiten und der Zyklus des Wassers mit Ebbe und Flut beruht, wie in den
Vibrationen der Wellen, die das Licht, den Schall, die Elekrizität erzeugen, auch
das organische Leben ist ihm völlig unterworfen, Roger that,
I took a deep breath and
listened to the old brag of my heart, I am, I am, I am, Als ich sah‘ das frech Gebaren, aber
wir haben ja studiert, das hat unserem Leben eine andere Wendung gegeben, wenn
wir eine Lehre gemacht hätten, wie es die braven Eltern auch erwogen hatten, als
Typograph, als Hochbauzeichner oder Leuchtreklame- und Schilderhersteller,
hätten wir uns doch wohl über die Kunst zu
befreien versucht, hätten wie ein Besessener mit Schere und Kleber gearbeitet,
in der Küche bei Vati und
Mutti, da hätten wir durchaus etwas zustande bringen können, Wanna whole lotta love, die schönste rhythmische Erfüllung ist der Tanz in
freier Natur, wie ihn die Orphiker oder die Hippies trieben, Dreiundzwanzigster Gesang, zweihunderttausend
Meter Gazebinden, Catherine
Spaak, let the one who is able to receive this receive it,
vnd Weh nicht hält, ein Mann fährt mit seinem Lancia Aurelia in der
Stadt spazieren, er fühlt sich als Alleinherrscher, rast über Bürgersteige und,
in der verbotenen Richtung, durch Einbahnstrassen,
Donnerstag, 17. Mai 2012
il
me trompe, let anyone accept this
who can, come over
here, Kern filmt mehrere
Freunde und Bekannte, u.a. Lydia Lunch, J.G. Thirlwell und Henry Rollins, bei
der Inszenierung ihrer eigenen intimsten Fantasien in bühnenhaft arrangierten
bzw. neutralen Räumen, und
mich zärtlich umarmte, wieviel
Respekt man ihnen entgegenbrachte, wenn sie in ihren schwarzen Röcken, das
Gebetbuch in der Hand, durch die Stadt wandelten, er wollte so werden, wie sie
waren,
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